fourth element  


Firmenphilosophie und Geschichte


Der fourth element ARCTIC wird weltweit von Tausenden Tauchern getragen - von den Tauchteams des FBI, den Unterwasserfilmern der BBC, den Tauchern des British Antarctic Survey bis hin zur Französischen Marine.

Ein kleines Industriegebiet in der Mitte von Cornish auf der Lizard Halbinsel in Cornwall erscheint auf den ersten Blick kaum als der richtige Standort für ein aufstrebendes, technologieorientiertes Bekleidungsunternehmen. Aber für Jim Standing und Paul Strike, die Gründer von fourth element, ist dies der perfekte Ort.


"Das Meer ist in drei Richtungen weniger als 10km entfernt. Außerdem sind wir nur eine kurze Autofahrt von einigen der besten Tauchplätze Großbritanniens entfernt. Ganz zu schweigen von Tausenden von Wracks entlang der Küste von Cornwall - der perfekte Ort also zum Testen und Entwickeln neuer Produkte in einer wunderschönen Umgebung", so Jim Standing.

Jim und Paul hatten das Unternehmen 1999 gegründet und stellten 18 Monate später auf der "London International Dive Show 2001" Bekleidung für Technische Taucher und Lifestyle vor. Die beiden sind echte Enthusiasten und wollten die Frage beantworten, für die es bis dato keine Lösung gab: Sie froren beim Tauchen, warum? - Diese Lösung haben sie definitiv gefunden!


Paul, ein Sportwissenschaftler und PADI Instructor, hatte zahlreiche Stunden auf Trainingsplattformen verbracht und Tauchschüler bei der Durchführung von Basis-Skills beobachtet - natürlich bewegungslos bei Wassertemperaturen von rund 4°C.


Jim wollte nach dem Studium der Physiologie tauchender Säugetiere (einschließlich Menschen) an der Universität sein theoretisches Wissen unbedingt in die Praxis umsetzen und Anzüge entwerfen und entwickeln die auf den interessantesten und thermisch effizientesten verfügbaren Materialien basieren. Außerdem arbeitete er an der Entwicklung eines Produktes, das später zu einer der zahlreichen Innovationen des Unternehmens werden sollte: THERMOCLINE, ein Nasstauchanzug ohne Neopren mit neutralem Auftrieb.


So wurde fourth element sehr schnell mit bekannten Tauchern in Verbindung gebracht, darunter Doug Allan, dem Emmy- und BAFTA-Preisträger und Unterwasserfilmer, der für zahlreiche BBC Naturserien verantwortlich war. Ebenso die führenden Höhlen- und Technische Taucher Phil Short und Kevin Gurr. So ist z.B. auch die Entwicklung des HALO 3D der engen Zusammenarbeit mit Weltrekordhöhlentaucher Rick Stanton mit zu verdanken.


Einige Stimmen zum HALO 3D


Hugh Miller - Kameramann BBC: "Der Anzug war fantastisch, kompakt und warm. Als der Herbst in Südgeorgien in den Winter überging, war der Anzug im konstant feuchten und kalten sub-antarktischen Klima ein Traum. Vom Ausgraben meiner Ausrüstung auf dem schneebedeckten Deck bis hin zum stundenlangen Warten in Gletscherbuchten um Robben und Pinguine in 3D zu filmen war der HALO 3D stets warm und gemütlich".

JP Bresser, Mitglied des EKPP-Projektes und "GUE Instructor of the Year 2010":
"Alle außer mir haben gefroren...dieser Unterzieher ist unglaublich (im Rahmen einer Expedition in Bosnien).

Phil Short, Training Director IANTD Großbritannien und ein weltweit bekannter Technischer Taucher:
"Ich habe den HALO 3D seit Herbst 2010 bei allen meinen Kaltwassertauchgängen verwendet. Seine Isolierwirkung ist absolut überraschend. Der größte Test fand bei einem 10-tägigen Lehrgang statt. Trotz Wassertemperaturen von 2°C, Tauchzeiten von mehr als 60min und einer Lufttemperatur von -10°C während der Oberflächenpausen war mir schlicht nicht ein einziges Mal kalt. Dieser Unterzieher ist einzigartig.

Rick Stanton:
"Ich verfolge beim Tauchen und beim Kälteschutz einen sehr einfachen und für einige vielleicht auch altmodischen Ansatz. Für mich geht es um Masse. Der HALO 3D verteilt die Isoliermasse auf die richtigen Stellen. Die fehlende Kompression im Brustbereich und an den Schenkeln stellt sicher, dass diese Bereich sehr gut geschützt sind. Ist dieser Anzug warm? Natürlich! Er wurde aus einer sehr einfachen Lösung mit einer Fußmatte entwickelt, hat dessen Prinzipien in sich aufgenommen und wurde zu einem High-Tech Produkt. Es geht eigentlich nicht darum ob dieser Anzug warm ist, sondern um wieviel wärmer er als andere ist. Ich muss dies noch bei einem längeren Höhlentauchgang nachvollziehen, aber ich freu mich jetzt schon auf einen intensiven Test".

Auch das Sponsoring diverser Expeditionen und Schlüsselfiguren der Tauchbranche stellt ein wichtiger Beitrag zu Weiterentwicklung der Innovationen und Produkte dar. So sind es beispielsweise ehrgeizige Projekte zur Suche neuer Wracks wie die Expedition Labrador in Kanada und Projekt Pedestal in Malta. Ferner Explorationen in die Höhlen von Papua New Guinea. Jim Standing: "So wurden auch Beziehungen zu zahlreichen Umweltorganisationen aufgebaut. Wir unterstützen die Arbeit von The Shark Trust, The Plastic Oceans Foundation und von seaturtle.org. Kürzlich haben wir eine Ausbildungspartnerschaft mit der Universität von Exeter vereinbart und unterstützen ein phD-Programm zur Erforschung der Europäischen Krähenscharbe, dem effizientesten Tauchvogel überhaupt. Dies scheint auf den ersten Blick kaum mit technischen Tauchen vereinbar zu sein, gehört jedoch zu unserem Ansatz. Denn wir streben nach Aufregung, Abenteuer und Weiterbildung".

World Record Dive: supported by fourth element

Am 29.06.2012 ist Achim Schlöffel als erster Mensch durch den Ärmelkanal getaucht. Um 04.50 Uhr (05:50 Uhr MESZ) Ortszeit in Großbritannien hat Achim den Weltrekordversuch von Dover an der britischen Küste aus gestartet. Gut acht Stunden später erreichte er die französische Küste bei Calais und tauchte nach weiteren 160 Minuten Dekompressionszeit wieder an der Wasseroberfläche auf. Er bewältigte seinen Tauchgang unter anderem mit Hilfe des thermischen Schutzes von fourth element.


 

Mit dem zweiteiligen ARCTIC unter dem HALO 3D als thermische Unterzieher, einer fourth element Kopfhaube in Kombination mit einem Trilaminat Trockentauchanzug und unter den Trockentauchhandschuhen einen zweifachen Wärmeschutz, die XEROTHERM Wrist Warmer, hat er einen 8 stündigen Tauchgang und weitere 160min. Dekompressionszeit erfolgreich abgeschlossen.

„Wenn Du unter Wasser die eigene Hand nicht vor den Augen sehen kannst und dabei keine Sekunde die Konzentration verlieren darfst, ist das alleine schon extrem anstrengend. Wenn dann aber noch ein Geräuschpegel auf Dich einwirkt als würde gerade ein Düsenjet direkt neben Deinem Kopf landen oder starten, dann ist das eigentlich unerträglich. Von daher bin ich froh, dass der Tauchgang abgeschlossen ist.




Das Profil von Achims Tauchgang (siehe oben) zeigt, wie er auf 54m abtauchen musste um Frachtern und Tankern in Europas meistbefahrener Schifffahrtsstraße auszuweichen, und somit Wassertemperaturen an den tiefsten Stellen von 4°C ausgesetzt war. "Es war mir nicht einmal kalt, die Temperatur war kein Faktor während des gesamten Tauchganges" berichtet er, dank des thermischen Schutzes von fourth element.